11
Nov
2021

Ein Adventskalender zum selber Basteln

Entschuldigung, aber: Hat irgendjemand heimlich an der Uhr gedreht? Wo bitte ist denn das Jahr schon wieder hin? In wenigen Wochen beginnt ja bereits die Adventszeit!

Das tägliche Öffnen der Kalendertürchen gehört – neben Plätzchenbacken und Baum schmücken – für viele zu den schönsten Ritualen der Vorweihnachtszeit. Darum haben wir in diesem Jahr ein passendes Materialpaket geschnürt, mit dem wir euch und euren Kindern die letzten Wochen des Jahres noch ein bisschen versüßen wollen: den Adventskalender zum selber basteln.

Was das Adventskalender-Paket enthält

25 Illustrationen, mit denen ihr schnöde Din A7-Briefumschläge blitzschnell in schmucke weihnachtliche Schatzkämmerchen verwandelt. Und die wollen natürlich auch noch mit etwas Schönem gefüllt werden.

Dafür findet ihr in dem Paket gleich auch eine 24-teilige winterliche Fortsetzungsgeschichte, die euch und eure Klasse durch die Vorweihnachtszeit begleitet.

Alex hat beim Schreiben von Auf der Suche nach dem Schnee darauf geachtet, dass die 24 Abschnitte schön kurz bleiben, sodass das gemeinsame Lesen auch nach den Wochenenden nicht zu viel Zeit eurer Stunde beansprucht. Rechnet pro Tagesabschnitt etwa 1-2 Minuten Lesezeit ein.

Um euch die Bastelarbeit mit dem Kalender noch mehr zu erleichtern, haben wir die Textabschnitte in unserem Beispielmaterial (s.u.) auch schon als fertige Textkarten angelegt, die ihr nur noch ausdrucken, ausschneiden und in die Umschläge stecken müsst.

Diese Materialien braucht ihr noch für den Adventskalender

Zum Basteln des Adventskalenders ist gar nicht viel zusätzliches Material nötig, ihr benötigt lediglich:

  • 24x Blanko-Briefumschläge (idealerweise in A7)
  • Schere
  • Kleber
  • Schnur, an der die Umschläge später befestigt werden
  • Klammern, um die Umschläge an der Schnur zu fixieren

Sofort loslegen mit dem Beispielmaterial

Am einfachsten macht ihr euch die Bastelarbeit, wenn ihr unser fertiges Beispielmaterial verwendet. Darin stecken nämlich schon alle Illustrationen, die Zahlen zum Nummerieren der Umschläge und die vorbereiteten Textkärtchen.

In unserem Beispielmaterial haben wir alle Illustrationen und die Textkarten bereits so angelegt, dass sie später perfekt auf bzw in eure Din A7 Umschläge passen. Druckt das Beispielmaterial einfach ganz normal auf Din A4 Papier aus und schon kann das Basteln beginnen.

Wie der fertige Kalender aussieht

Damit wir euch Bilder des fertigen Kalenders zeigen können, hat Ro dieses Mal nicht nur die Illustrationen für das Paket angefertigt, sondern den Adventskalender auch schon einmal für euch gebastelt. Seid ihr neugierig? Mit einem Klick auf die Bilder bekommt ihr einen Eindruck des fertigen Adventskalenders. Sagt doch mal: Ist er nicht ganz zauberhaft?

Habt ihr Feedback zum Adventskalender?

Zugegeben, unsere Redaktion ist ein bisschen verliebt in das Paket. Aber viel wichtiger als das was wir darüber denken, ist das, was ihr meint. Erzählt doch mal: Gefällt euch der Adventskalender zum selber basteln und die dazugehörige Fortsetzungsgeschichte genauso gut wie uns? Wir sind total gespannt auf euer Feedback, hinterlasst uns also gerne einen Kommentar dazu.

Abgelegt unter: Materialpakete

8 Kommentare

8 Antworten zu „Ein Adventskalender zum selber Basteln”

  1. Varinia sagt:

    Danke für die tolle und kurzweilige Geschichte. Nur eines wird mir nicht klar: Warum immer Brudertiere, da komme ich (und ich befürchte meine Schüler) nicht mit…

    1. Daniela sagt:

      Die Materialien sind wirklich hübsch gemacht,aber ehrlich gesagt finde ich die Geschichte ein wenig komisch. Man wird beim Lesen ganz durcheinander vor lauter Brudertieren. Außerdem taucht dann plötzlich dieser Melek auf,der mitteilt,dass er keine Pronomen benutzt. Was genau ist der Gedanke dahinter? In seinen Sätzen nutzt er doch Pronomen!?!

      1. Alex Gastel sagt:

        Liebe Daniela,

        danke für den Input! Dass die Kosenamen anspruchsvoll sind, notiere ich mir auf jeden Fall für zukünftige differenzierte Versionen von dem Text. Dann lassen wir die in einer einfacheren Variante einfach ganz weg.

        Zu deiner Frage mit den Pronomen: Die Aussage „Ich benutze keine Pronomen“ ist eine mögliche Formulierung, die manche nicht-binäre Menschen benutzen, die weder mit „er“ noch mit „sie“ bezeichnet werden möchten, sondern nur mit Namen angesprochen werden. Falls du nach einer alternativen Formulierung für diese Stelle suchst, könntest du auch abändern zu: „Hey, ich bin Melek. Und nur, damit ihr Bescheid wisst: Bitte sagt weder ‚er‘ noch ’sie‘ zu mir“

        Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

        Ganz herzliche Grüße,
        Alex

        1. Leonie Feitenhansl sagt:

          Hallo Alex,
          kommt noch die „einfacher“ Variante für dieses Jahr? Ich komme auf nicht wirklich mit der Geschichte klar durch das Brudertier und den Charakter ohne Pronomen.
          Ansonsten sehr schön und ansprechend gestaltet.
          Liebe Grüße

          1. Alex Gastel sagt:

            Liebe Leonie,

            danke für dein Feedback! Ich denke, wir veröffentlichen eine vereinfachte Variante dann erst nächstes Jahr im November. Dafür übertragen wir die Geschichte dann gleich auf einfache Sprache und das wird ein aufwändigeres Projekt.

            Du kannst bis dahin aber gerne auch selbst die Kosenamen ersetzen, du kannst ja alle Textfelder in der Datei bearbeiten. In meinen anderen Kommentaren hier unter dem Artikel findest du auch alternative Formulierungsvorschläge für die Einleitung (mit konkreterer Einführung der Kosenamen) und für die Stelle, an der der non-binary Charakter sich vorstellt (mit einer einfacheren Formulierung). Vielleicht helfen dir die ja weiter?

            Beste Grüße,
            Alex

  2. Alex Gastel sagt:

    Liebe Varinia,

    vielen Dank für dein Feedback, das freut mich riesig!

    Die Brudertiere haben keine tiefere Bedeutung, sie sind einfach so ein kleiner Tick der Erzählstimme. Ich fand es eine ganz schöne Möglichkeit, gleichzeitig die Protagonist*in und die Beziehung zwischen den Geschwistern zu charakterisieren sowie kreativen Umgang mit Sprache reinzubringen.

    Jetzt meine Frage an dich: Fändest du es besser, wenn der Text das einmal konkreter einführen würde? Zum Beispiel, wenn der erste Abschnitt so wäre:

    „‚Snee!‘, quiekt mein kleiner Bruder und meint damit Schnee. Aber der Schnee ist nicht draußen. Er ist auf dem Bildschirm. Heute ist der erste Advent und wir schauen alle zusammen einen Weihnachtsfilm. Mit Schnee, Weihnachtsmann und Pferdeschlitten. Kitschig. Mein Papa steht auf so was. Der kleine Bruder wohl auch. Gerade hüpft er im Takt zu Jingle Bells auf dem Sofa auf und ab. Wie so ein Känguru. Ein Bruderkänguru! Das wird wohl eine adventige Adventszeit dieses Jahr …“

    Danke schonmal für deine Hilfe und liebe Grüße,
    Alex

  3. Nicole sagt:

    Hallo Alex,

    es ist super, dass du dir die Mühe mit der Adventsgeschichte gemacht hast, danke dafür. Die Art und Weise des Aufbaus und der Gestaltung des Adventskalenders und der Illustrationen finde ich auch sehr schön.
    Ich denke, für ältere Klassen ist sie geeignet, wobei ich auch etwas Schwierigkeiten mit dem Sinn der Brudertiere habe…. Wie man als guter Lehrerstudent so schön gefragt wurde: Was ist das Ziel dahinter? Wo liegt der Lerneffekt bei den Kindern?
    Auch die Pronomensache ist dann an meinem Klientel vorbeigeschrammt. Meine Kinder würden nach dem Wieso und Warum fragen und dann wäre es mit täglich 5 Minuten wohl nicht getan 😉 Ich frage mich ein bisschen, wozu das in einer Weihnachtsgeschichte unbedingt nötig ist, wenn man das Thema dann nicht ausreichend reflektiert und weiter verfolgt. Aber das ist wohl auch Geschmackssache… Außerdem kann man das ja, wie du schon erwähnt hast, altersspezifisch an die Schülerschaft angleichen.
    Die Geschichte als solche finde ich ganz hübsch, allerdings sind Grundschüler in meinen Augen hier leider nicht die richtige Zielgruppe. Ich muss zugeben, ich fand das Lesen der Geschichte nicht so richtig spannend, mir fehlte das Quentchen Humor. Aber wiederum: das ist Geschmackssache.
    Also noch einmal vielen Dank für deine Mühe.
    Liebe Grüße, Nicole

    1. Romy sagt:

      Liebe Nicole,

      danke für dein Feedback. Unser Autor Alex hatte in dem Kommentar direkt oberhalb von deinem schon etwas mehr zu den Brudertieren erläutert und da auch gleich die Rückfrage an die vorherige Kommentatorin gestellt, die ich in dem Zuge auch eimal an dich weitergeben möchte:

      Fändest du es besser, wenn der Text das einmal konkreter einführen würde? Zum Beispiel, wenn der erste Abschnitt so wäre:

      „‚Snee!‘, quiekt mein kleiner Bruder und meint damit Schnee. Aber der Schnee ist nicht draußen. Er ist auf dem Bildschirm. Heute ist der erste Advent und wir schauen alle zusammen einen Weihnachtsfilm. Mit Schnee, Weihnachtsmann und Pferdeschlitten. Kitschig. Mein Papa steht auf so was. Der kleine Bruder wohl auch. Gerade hüpft er im Takt zu Jingle Bells auf dem Sofa auf und ab. Wie so ein Känguru. Ein Bruderkänguru! Das wird wohl eine adventige Adventszeit dieses Jahr …“

      Herzliche Grüße
      Romy

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