25
Jul

Die Material-Blogs und die liebe Finanzierung

euro_01_fIn der deutschen „Grundschul-Blogosphäre“ tut sich in letzter Zeit so Einiges. Neue Material-Blogs schießen regelmäßig aus dem Boden und die Vielfalt nimmt stetig zu. Ich persönlich finde das sehr schön und beeindruckend. Klar gibt es immer mal wieder Kritik (zu viele Blogs, zu wenig Beteiligung) – aber alles in allem sind die Blogs mitsamt den Lesern meines Erachtens eine echte Bereicherung.

Eine bisher ungeklärte Frage ist und bleibt jedoch die Finanzierung. Ein Material-Blog kostet einiges an Geld, auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht. Die Cliparts kosten Geld, das Nutzungrecht der Cliparts auf einem Blog sogar noch extra. Der Server kostet eventuell Geld. Die DropBox kostet unter Umständen Geld, wenn das Material überhand nimmt. Die Software zur Erstellung des Materials kostet Geld. Unter dem Strich sammelt sich da, so glaube ich, einiges an.

Der Status Quo

Die verschiedenen Blogs haben hier bisher unterschiedliche Ansätze:

  • Das Zaubereinmaleins von Frau Schäfer fährt schon länger mit einem Einmal-Beitrag. Was bisher gut geklappt hat, scheint aktuell etwas an die Grenzen zu stoßen (siehe Forums-Diskussion). Vermutlich führt die Vielzahl der Material-Blogs dazu, dass die Neuanmeldungen etwas nachlassen. Aber gerade Frau Schäfer hat bisher sehr viel Geld in schöne Grafiken investiert, und eigentlich will keiner, dass Sie hier zurückfahren muss. Hmm…
  • Die meisten Blogs haben eine persönliche Amazon-Wunschliste. So ein Geschenk ist etwas Schönes, aber auf den Kosten bleibt der Blogger dann trotzdem sitzen…
  • Manche Blogs haben einen Spenden-Button. Aber denke ich immer ans Spenden? Und wie oft spende ich dann? Und welchem Blog? Und wie viel?
  • Bei manchen Blogs gab es vereinzelte Spendenaufrufe. Solche Aktionen haben bisher meistens gut funktioniert, kommen naturgemäß aber nur selten vor. Eine dauerhafte Lösung ist das eher nicht.

So ist es nicht verwunderlich, dass immer mal wieder Diskussionen über die Finanzierung der Blogs zustande kommen. Ganz aktuell wird im Zaubereinmaleins beispielsweise unter den Lesern diskutiert, ob ein Jahresbeitrag sinnvoll wäre. Ich nehme das Ganze hier zum Anlass, um verschiedene Finanzierungsmethoden in den Raum zu stellen. Ich bin kein klassischer Material-Blogger, als kann ich ganz hemmungslos Ideen und Vorschläge in den Raum werfen. 🙂

Jahresbeitrag

Dieser Vorschlag im Zaubereinmaleins-Forum wäre wohl die „sicherste“ Lösung für die Finanzierung. Die Leser erhalten nur Zugriff auf das Material, wenn Sie einen jährlichen Betrag (z.B. 10 Euro) dafür bezahlen. Die Finanzierung wäre gesichert und der Blogger könnte in Ruhe arbeiten. Eine Kehrseite daran ist die „Paywall“ – d.h. der Blog ist nur für zahlungswillige Leser sichtbar. Würdet ihr 15 verschiedenen Blogs einen Jahresbeitrag zahlen? Hmm… Eine andere Kehrseite ist die Komplexität. Faktisch handelt es sich dabei um ein Abonnement, was in der Umsetzung einiges an Aufwand erfordert. Durch die Worksheet Crafter Jahreslizenz kenne ich mich hier etwas aus. Ohne die Einbindung eines externen Zahlungsanbieters würde ich das beispielsweise nicht machen. Also: funktioniert zwar, ist aber ganz schön kompliziert.

Spenden-Button

Die mit Abstand einfachste Lösung. Jeder Blogger setzt sich einen Paypal-Spenden-Button rein und jeder Leser kann dann halbwegs einfach Geld spenden. Ich glaube jedoch bisher gelesen zu haben, dass die Spenden eher selten eintrudeln – es sei denn, der Blogger macht einen Spendenaufruf. Das ist nicht ideal, aber besser als nichts. Da es kaum Aufwand ist, würde ich jedem Blogger empfehlen, einfach einen solchen Spenden-Button auf seinem Blog zu platzieren.

Weiter wie bisher

Auch das ist eine möglich Variante :-). Und ganz ehrlich: das wird wohl auch irgendwie funktionieren. Es wird immer wieder Diskussionen geben, manche Blogs werden das Material aufgrund der Kosten zurückschrauben – aber dass die Blogger die Arbeit einstellen halte ich dennoch eher für unwahrscheinlich. Die Blogger, die ich kenne, erstellen das Material, weil Sie Freude daran  haben und es gerne teilen – auch wenn es Kosten verursacht. Ideal finde ich den Zustand trotzdem nicht.

Flattr Mikro-Spenden

Kennt hier jemand Flattr? Bei Flattr handelt es sich um einen „Mikro-Spenden-Dienst“ aus Schweden. Die Idee dahinter ist ganz einfach:

  • Ich lege als Leser ein monatliches Budget bei Flattr fest, sagen wir mal 2 Euro
  • Meine Lieblings-Blogs stellen einen Flattr-Button zur Verfügung
  • Wenn mir ein Beitrag gefällt, dann klicke ich einfach auf den Flattr-Button. Man sagt dann: ich „flattr“ den Beitrag.
  • Am Ende des Monats verteilt Flattr mein Budget automatisch auf die geflatterten Blogger. Beispiel: wenn ich beim Lernstübchen im Juli 15 Beiträge geflattert habe und bei Krabbelwiese 5 Beiträge, dann erhält das Lernstübchen für Juli 1,50 Euro von mir und Krabbelwiese 50 Cent.

Der Vorteil dabei ist: das „flattrn“ geht mit einem Klick. Das kann ich locker kurz machen, wenn ich den Beitrag eh gerade lese. Ich muss nur alle paar Monate mal etwas Geld auf mein Flattr-Konto überweisen, und kann mir sicher sein, dass ich pro Monat nicht mehr als die von mir definierten X Euro spende.

Natürlich gibt es auch hier Nachteile: zum einen gibt es die Flattr-Webseite derzeit glaube ich nur in englischer Sprache, was beispielsweise bei der Anmeldung relevant ist. Zum anderen tragen hier natürlich wieder nur manche Leute zur Finanzierung der Blogs bei, da es freiwillig ist. Aber vielleicht könnte man ja bei Grundschulblogs ein paar Bonus-Funktionen (z.B. Filter) nur den Leuten zur Verfügung stellen, die bei den Blogs Flattr verwenden… 🙂

Mir persönlich gefällt der Flattr-Ansatz sehr gut. Jedoch bin ich auch ein „Techniker“ und ticke daher manchmal etwas anders als andere Leute. 🙂

Soweit mal zu meinen Gedankenanstößen. Vielleicht kann sich hier ja eine konstruktive Diskussion zu dem Finanzierungsthema entwickeln. Ich bin mal gespannt, was ihr so an Ideen und Meinungen habt.

Liebe Grüße,
Fabian Röken

Abgelegt unter: Dinge die wir mögen

25 Kommentare

25 Antworten zu „Die Material-Blogs und die liebe Finanzierung”

  1. Berit sagt:

    Hallo Fabian!
    Mit großem Interesse habe ich deinen Artikel gelesen. Ich habe mir schon oft gedacht, dass es beim Zaubereinmaleins ruhig einen Jahresbeitrag geben sollte. Für die Fülle an tollem Material ist das ja hoffentlich jeder bereit zu zahlen.
    Ich habe erst seit kurzem einen Blog und die Unkosten, die cliparts und Lizenzen (die eine hat 100 Dollar gekostet!) verursachen, sind enorm. Daher habe ich jetzt deinen Tipp angenommen und einen Spendenbutton eingerichtet. Vielleicht hilft es ja und es kommen wieder ein paar Euros rein…
    LG von Berit

  2. Susanne sagt:

    Das Problem besteht doch darin, dass bei der Fülle der Blogs, in denen es das Material kostenlos gibt, niemand mehr Lust hat, für gleichwertiges Material zu zahlen.
    Die Notwendigkeit sieht doch kaum einer ein.
    Die User wenden sich eher den Blogs zu, wo sie nicht zahlen müssen.
    Erhöht man den Beitrag, werden sich noch weniger User finden.
    Ich glaube, dass die Fülle an Blogs mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen hat, dass kostenpflichtige Angebote über kurz oder lang eingehen werden.

    Liebe Grüße
    Susanne

    1. Berit sagt:

      Hallo Susanne!
      Ich weiß natürlich nicht, wie deine Statistiken aussehen und kann daher nur meine persönliche Meinung hier äußern: Ich glaube, dass das Zaubereinmaleins soviele treue Leser hat, die gerne dazu bereit wären einen jährlichen Beitrag zu zahlen. Das Material ist einfach konkurrenzlos gut, vor allem weil die Illustrationen (z.B. durch Herrn Krahl) einfach perfekt auf die Inhalte abgestimmt sind. Man muss sich mal Gedanken machen, was man bei dir alles für sein Geld bekommt (bei einem Verlag kauft man sich für die 20 Euro gerade mal eine Werkstatt oder ähnliches und das war´s dann!) Eigentlich müsste das jedem Lehrer bewusst sein! Es hat mich daher immer schon aufgeregt, wenn ich auf deiner Webseite von Referendaren gelesen habe, die gefragt haben, ob sie einen geringeren Beitrag zahlen könnten. 20 Euro sind für die Fülle und Qualität an Material nichts…und man bedenke, was die Mitglieder des Zaubereinmaleins alles an Arbeitszeit sparen, da sie es ja nicht selbst vorbereitet haben!!!
      LG von Berit

  3. Hallo,

    jetzt muss ich mich auch mal melden. Als ich das zaubereinmaleins seinerzeit entdeckte, war ich total begeistert und hab nach kurzer Zeit auch gezahlt. Seiher hab ich immer mehr solcher Seiten entdeckt und genutzt, letzteres stets mit latent schlechtem Gewissen. Das Material nehme ich total gerne, stöbere viel, kann aber nichts beitragen, weil ich technisch gesehen eine komplette Niete bin (schaff’s grad noch ’ne mail zu schreiben). Der Spendentyp bin ich aber auch nicht. Die zaubereinmaleins-Lösung find ich ganz gut: etwas ohne Beitrag, vieles mit, dann kann man sich ja entscheiden, wie viel man nutzen möchte. Ich wär auch bereit für mehrere Blogs zu zahlen. Der Vorteil ist doch, man holt sich genau das, was man braucht. Bei käuflich zu erwerbenden Gesamtmaterialien wie Bücher oder Heften trifft das so nicht zu. Und das schlechte Gewissen, jemanden auszunutzen, der letztlich selbstlos handelt, hat man dann auch nicht.

    Viel Glück
    Sissi

  4. Kerstin sagt:

    Das liebe Geld…
    Bei mir halten sich die Kosten ja noch im Rahmen, dafür habe ich halt einen erhöhten Zeitaufwand, weil ich die Grafiken selber zeichne bzw. nur CC-Fotos nutze. Hat natürlich auch Nachteile, weil man irgendwo an die eigenen Grenzen stößt oder einfach Pixel immer sichtbar bleiben, da ich mit Vektoren nicht zurecht komme.
    Mich haben bisher nur die Programme zum Erstellen etwas gekostet, wobei die Summe auch im dreistelligen Bereich liegt.

    Anders ist es da eben z.B. beim Z1x1, Frau Schäfer hat schon so viel in Bildmaterial, Schriften … investiert und tut es immer noch. Solche Blogs brauchen wirklich einen finanziellen Beitrag.
    Von daher, wäre für das Z1x1 ein Jahresbeitrag vielleicht wirklich eine Lösung, schließlich muss man ja sagen, dass das Material dort trotzdem qualitativer ist als in den „freien“ Blogs.
    Natürlich gibt es überall tolles Material, aber das Z1x1 ist halt trotzdem Spitzenreiter.

    Spenden-Buttons und Paypal mag ich persönlich nicht. Ständig gibts mit Paypal Probleme und man muss sich ja auch dort wieder Anmelden… Das schreckt ab.
    Spendenaufrufe (wenn es nicht wirklich gerade einen richtigen Grund gibt, wie damals bei der Einführung der Lizenzen von Kate Hadfiel), finde ich eher unangenehm.

    „Flattrn“ hab ich noch nie gehört. Klingt interessant, aber wenn ich daran denke, dass viele nicht mal mehr auf den „Danke“ oder „Gefällt mir“-Button klicken….

    Die Wunschlisten… Tja… Ich hab eine und auch schon einiges bekommen, wofür ich dankbar bin.
    Aber es ist halt kein Beitrag zur Finanzierung von einem Blog.

    Toll finde ich Marions (Kruschkiste) Variante: Einen offenen Bereich für Materialien und einen geschlossenen für aufwendigere Materialien, bei dem ein kleiner Beitrag zu zahlen ist. Sie kauft ja ebenfalls Grafiken.
    Ob sich die Kosten damit decken lassen, ist aber wieder eine andere Frage…

    Was mir am meisten Magenschmerzen bei solchen Fragen bereitet, ist das eh immer die gleichen Leute spenden, Buchgeschenke machen, … und das ist eben nur ein Bruchteil der Leser und Nutzer.
    Wenn man die Besucherzahlen betrachtet, ist es ja irre, was man im Vergleich nur an Rückmeldungen bekommt. Und Rückmeldungen kosten ja nicht mal was…
    Das Angebot ist mittlerweile so riesig, wieso sollte man sich da noch bedanken oder gar zahlen?

    Toll wäre eine gemeinschaftliche einheitliche Lösung, für alle Blogs. Aber das ist glaube ich eher eine Utopie.

    Kerstin

    1. Stimmt Kerstin… Selbst zum Dankebuttonklick muss man aufrufen oder erinnern. Und wenn bei über 2000 Lesern dann 160 Klicks kommen kann man sich freuen… Ich glaube, dass das auch nicht funktioniert mit dem Spenden. Für mich ist es so: Wenn es zu teuer wird lasse ich es. Dann kaufe ich selber nichts mehr oder nehme altes Bildmaterial oder stelle das Bloggen von Material ein. So hab ich es für mich zumindest im Kopf. Das mit dem Zaubereinmaleins wurmt mich allerdings auch total und ich will immer nicht glauben, dass man nicht bereit sein kann, für solches Material zu zahlen… LG *valessa

  5. mdunkelmann@web.de sagt:

    Wo wird über einen füirs Zaubereinmaleins diskutiert? Habe ich da was verpasst?

    Auf jeden Fall finde ich einen Jahresbeitrag absolut in Ordnung, wenn er sich einem so zivilen Rahmen bewegt, dass man sich dann eben auch mehrere „Abos“ leisten kann. (Also ein Betrag zwischen 10 bis 20 Euro.)

    Grüße von Martina

  6. Gabi sagt:

    ich freue mich mittlerweile jeden Tag auf die neue Seite von „grundschulblog.de“. Früher habe ich mich durch meine Lieblingsblogs durchgeklickt – jetzt ist es noch einfacher und bequemer! Und all das tolle Material!!!
    Ich fände diese flattrn – Variante großartig, denn so kann man sich kurzfristig und spontan bedanken.
    Lg Gabi

  7. Chris sagt:

    @Susanne
    Das glaube ich nicht. Ich wäre jederzeit bereit, weiterhin einen Beitrag zu zahlen. Ich zahl(t)e mittlerweile auch bei dir, lehrmittelperlen und Kruschkiste.

    @Berit
    Von Blogs die erst seit ein paar Tagen bestehen und sofort einen Spendenbutton oder eine Wunschliste setzen, halte ich wenig.

    @Kerstin
    Was soll ich zu Dir sagen.. Du bist ein Engel! Nicht nur für uns Lehrer, sondern bestimmt auch für die Kinder (Ach ja: Das Karibu Material ist unglaublich gut!)
    Vielleicht wäre eine gemeinschaftliche einheitliche Lösung, dass jeder Blog mindestens 5 Euro verlangt und es so handhabt wie Marion (Kruschkiste)?? Aber dann müsstet ihr vermutlich wieder ein Gewerbe anmelden?

    1. Kerstin sagt:

      Quatsch, für einen Engel bin ich zu schusselig. 😀
      Nein, ich bin einfach nur ein Dickkopf und geizig. Drum kauf ich kein Grafiken. 😉

      Das mit den Blogs, die sofort einen Spendenbutton/Wunschliste haben finde ich auch sehr suspekt. Erweckt den Eindruck, dass man sofort „Geld“ damit machen möchte. Was ja fast unmöglich ist, wenn man ansprechendes Material mit ansprechenden Grafiken machen möchte.

      Wenn man es so wie Marion macht, muss man eigentlich auch zwei Blogs betreuen/einrichten. Den mit bezahltem Zug und den freien. Wäre mir schon wieder zu viel Aufwand, obwohl ich die Variante Toll finde.

      Interessant wäre es vielleicht, dass man nur auf Materialien zugreifen kann, wenn man auch einen „Flattr“-Acount hat. Das führt vielleicht zu mehr Spenden? Aber ob man das technisch umsetzen kann und da müsste ja dann auch wieder jeder mitmachen und es ist halt wieder eine Zwangsbeglückung mit einem „Flattr“-Acoutn…. Alles nicht so einfach.
      Und die Anmeldung eines Gewerbes… KEINE AHNUNG. Alles gar nicht so einfach. Die Wunschliste ist dann halt am unkompliziertesten.

      LG

      1. Man kann nicht einfach für nen Blog 5 Euro verlangen, denn dann wäre es ja „gewerblich“ oder zumindest so was ähnliches… Ist mit viel Aufwand verbunden…

        1. Kerstin sagt:

          Eben. Und ich persönliche möchte den Aufwand nicht, da extra ein Gewerbe anzumelden…

    2. Berit sagt:

      @ Chris: Was ist so schlimm daran, dass man einen Spendenbutton auf seine Seite setzt (ist doch egal, ob die Seite seit einer Woche oder einem Jahr besteht!)? Es geht doch gar nicht darum Geld zu machen. Das würde sowieso nicht funktionieren, weil die Ausgaben viel zu hoch sind. Ich habe mich einfach über die Info von Fabian gefreut (da ich noch nicht wusste, dass man das machen kann) und den Tipp dann umgesetzt. Falls ich dann (wenn überhaupt!) 1 oder 2 Euro im Monat „verdiene“, würde mich das einfach freuen, weil ich dafür dann meinen Clipartkauf besser finanzieren könnte. Außerdem zwingt man ja auch keinen auf den Spendenbutton zu drücken oder gar meine Seite zu besuchen.
      Schade, dass mein eigentlich nur nett gemeinter Post bei einigen scheinbar so verkehrt rüberkam. 🙁

  8. Gäbe es den generell die Möglichkeit, dass man FREIWILLIG auf Jahresbeitrag umstellt? Also jetzt im Z1x1… Ich poste das nochmal im Forum… *valessa

    1. marina sagt:

      Hallo Valessa,
      wo hast du deinen Beitrag im Zauber1x1-Forum veröffentlicht? Ich suche vergeblich!
      LG Marina

      1. Hatte ich voll vergessen 🙂
        Jetzt hab ich es gemacht…

        1. marina sagt:

          Mhhh … habe deinen Beitrag jetzt nicht im Forum entdeckt. Bin jedenfalls auf die Diskussion gespannt!

          1. marina sagt:

            ups …jetzt habe ich die Diskussion entdeckt. War einfach zu blöd gewesen. Werde mich dann jetzt da an der Diskussion beteiligen!
            LG Marina

  9. Chris sagt:

    Ich denke, wenn Susanne an alle Mitglieder eine Mail verschicken würde mit der Option, ab nun freiwillig auf einen Jahresbeitrag umzusteigen, müsste das rechtlich in Ordnung sein, da man ja selbst entscheiden kann, ob man das möchte oder nicht.
    Einige werden das dann bestimmt so handhaben, viele vermutlich auch nicht. Vielleicht sollte Susanne sich mal mit Marisa kurzschließen.
    Susanne hat ihre Agbs nicht geschickt formuliert. Diejenigen, die geizig sind und nur nehmen wollen, wird Susanne mit dem Vertrag wohl schwer „loswerden“.

    „dass man nur auf Materialien zugreifen kann, wenn man auch einen “Flattr”-Acount hat. “
    Finde ich eine gute Idee! Ist halt die Frage, ob hier alle Blogs mitziehen.. und ob sich einige dann nicht nur diesen Account anlegen, um ans Material zu kommen. Einen Versuch wäre es, meiner Meinung nach, auf jeden Fall wert.

    Lg

  10. Susanne B. sagt:

    Wir haben kostenpflichtige Seiten zum Preis für Schulen abonniert.
    Außer Zaubereinmaleins, da hab ich wirklich mit Kollegen diskussionslos gesprochen, dass 20 € lächerlich sind für die ansprechenden und vielen Materialien und somit hat jeder einbezahlt! Die kostenpflichtigen Seiten werden wir im nächsten Jahr wieder verlängern, das wurde bereits in einer Konferenz geklärt.

    Jede Schule bekommt ein gewisses Budget für Lehrmittel. Wir im Team kommen immer mehr und mehr weg von dicken Ordnern von div. Verlägen, da wir so viele unterschiedliche Lernniveaus abdecken müssen.

    zum „flattrn“: da müsste man wohl wirklich einen Juristen um Hilfe bitten. Sobald man Geld einnimmt müssen Steuern bezahlt werden. Eine eins zu eins Rechnung ist das also schon mal nicht. Ich glaube auch dass es ein zusätzlicher Aufwand für die Blogbetreiber darstellt – Finanzüberprüfung – also braucht man dann auch gleich mal einen Steuerberater, der sich damit auskennt.
    D.h. jetzt nicht, dass ich nicht für einige Seiten bezahlen würde! Ich habe mich schon oft gefragt, wie man anderen Bloggern danken kann für die vielen Arbeitsstunden und tollen Materialien.

    Aus einer banalen Anfrage bei Kerstin ob ich denn ihre Bilder für Leseblätter verwenden könnte, entstand das Projekt zur Karibu Fibel. So hoffe ich, dass ich anderen Bloggern etwas „zurückgeben“ kann.

    Bin gespannt, ob wirklich eine einheitliche Lösung gefunden werden kann!
    LG Susanne

    1. Fabian Roeken sagt:

      Zu Flattr: wenn die Einnahmen höher als die Ausgaben sind, dann wäre das vermutlich steuerpflichtig. Ich tippe jedoch, dass es sich bei den schon genutzten Paypal-Spenden genauso verhält. Da kann Paypal das Wort „Spende“ drauf schreiben so oft sie wollen – schlussendlich sind es auch Einnahmen. 😉

      Eventuell spielt das bei den Mini-Beträgen auch gar keine Rolle, da abzüglich der Materialkosten keine Gewinne anfallen. Für eine verbindliche Aussage müsste man jedoch in der Tat einen Steuerberater fragen.

      Liebe Grüße,
      Fabian

      1. Susanne sagt:

        Doch, das spielt eine Rolle. Blogs mit Spendenbutton müssen die Spenden versteuern und auch als Nebenerwerb angeben.
        Unabhängig davon, um wie viel Geld es sich letztlich handelt.

  11. Susanne B. sagt:

    … noch was: In der Baubranche ist es offenbar ein leichtes wenn Unternehmen einen Konkurs anmelden. Die Firma wird unter einem anderen Namen wieder weitergeführt….

    Vielleicht ist die Lösung für Susanne einfacher als es aussieht! 🙂
    LG Susanne

  12. Herrn Emrich sagt:

    Durch meinen Urlaub habe ich erst jetzt von dieser Diskussion Notiz genommen, daher nun meine Gedanken dazu.

    1) Aus meiner Sicht muss man das Z1x1 ein wenig von den anderen Blogs trennen, weil Susanne (fast) von Anfang an eine kostenpflichtige Variante angeboten hat. Die vielen vielen neuen Blogs haben sich voll Euphorie auf die vielen, niedlichen Bilder gestürzt und ihre Ideen umgesetzt und mit vielen LehrerInnen geteilt und merken jetzt, dass da ja doch Kosten entstehen.

    2) Eine dauerhafte Bezahlschranke würde wohl alle Blogs ganz flott in gewerbliche Angebote verwandeln, was weitreichende Konsequenzen haben dürfte. Unter anderem müssten für viele Bilder weitaus teurere Lizenzen erworben werden, wenn ich mir die Bedingungen von TpT und anderen Seiten ansehe. Denn wo Geld verdient wird, wollen natürlich auch die Zeichner und Vertriebe mehr abgreifen. Zudem müssten bei der Gestaltung des Blogs wohl auch noch weitere rechtliche Fallstricke beachtet werden, als bei einem vermeintlich privat geführten Blog.

    3) Auf Freiwilligkeit bei der Spendenbereitschaft kann man m.E. auch nicht setzen. Wenn in Kommentaren und Foren 20 Leute „Klar spende ich was“ schreien, dann wird das lange nicht reichen, um kostendeckend zu arbeiten. Egal, ob Flattr, Paypal oder sonst ein System. Es wird ein sehr kleiner Prozentsatz sein, der sich an diesen Finanzierungsformen beteiligen wird. Das Gros der Nutzer wird weiter anonym und kostenlos herunterladen. So sind Menschen und vor allem Lehrer nun mal 🙂 … kann man jedes Jahr auf der didacta sehen. Da kommt die plündernde Horde mit Rollkoffern und nimmt alles mit, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, ob man es brauchen kann oder nicht.

    Lösungen? Ich könnte mir vorstellen, dass Werbung zumindes für ein paar Einnahmen sorgen könnte: Google-Adwords, Amazon oder auch gezielte Werbung von Verlagen??
    Oder aber eine große Lösung: Eine gesammelte, kostenpflichtige Materialplattform, für die sich viele Bloggerinnen zusammentun. Der Nutzer zahlt monatlich von mir aus 5€ und das eingenomme Geld (abzüglich der Kosten) wird anteilig nach Downloads an die Blogerinnen verteilt.

  13. Olivia sagt:

    Eine sehr gute Übersicht der unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten. Vielen Dank für diese Auflistung.

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