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Mrz

Interview mit Gille vom Lernstübchen

foto_lernstuebchenDie zahlreichen Grundschulblogs verfolge ich schon länger mit großem Interesse. Für mich als Autor eines Programmes für GrundschullehrerInnen sind diese Blogs eine tolle Inspiration. So bin ich auf dem Laufenden, in welch breitem Spektrum LehrerInnen Arbeitsblätter für ihren Unterricht erstellen. Den Worksheet Crafter kann ich dadurch immer besser auf das zuschneiden, was tatsächlich gebraucht wird, um die tägliche Unterrichtsvorbereitung zu erleichtern.

Mit dem Lernstübchen von Gille gibt es nun seit wenigen Wochen einen neuen Blog in der Grundschul-Blog-Szene, der einiges an Aufmerksamkeit erregt. Es hat mich sehr interessiert, wie Gille zu der Idee eines eigenen Blogs kam – daher habe ich sie einfach gefragt:

Wie kamst du denn auf die Idee des Lernstübchens?

Gille: Umso intensiver man sich mit der Erstellung eigener Arbeitsblätter oder Unterrichtsmaterialien beschäftigt, umso näher liegt der Gedanke, sich mit einem eigenen Blog auf den Weg zu machen. Wie so oft steht man mit diesen Überlegungen an einem Scheideweg im Leben und fängt an, Pro und Contra abzuwägen. In diesen Überlegungen kann man sich dann ganz schön verzetteln und bevor man zu einer Entscheidung kommt, kommen einem immer neue Argumente, Fragen und Sorgen dazwischen.

Wie hast du deine anfänglichen Sorgen überwunden?

Gille: Nachdem sich nichts im Leben klärt, ohne dass man es letztlich versucht und seine eigenen Erfahrungen sammelt, habe ich mich entschieden, das Ganze mal anzugehen, ohne dass ich in meinem Kopf tatsächlich eine gut durchdachte Entscheidung getroffen hätte. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht auch überlegt, aber letztlich hat sich meine Lust, etwas zu versuchen und meiner Arbeit mit den Kindern noch eine neue Dimension zu verleihen dann irgendwann durchgesetzt.

Jetzt starte ich, während ich gleichzeitig vieles ausprobieren und lernen muss, ohne dass ich mich tatsächlich bestens vorbereitet fühle. Hier kann ich nur all denjenigen Mut machen, sich auch zu trauen, wenn es in den Fingern juckt, denn um so mehr Grundschulblogs es gibt, um so freier wird sich jeder einzelne entwickeln können. Auf einem Grundschulblog liegen sämtliche Lehreraugen und umso mehr es im Laufe der Zeit noch geben wird, um so ungezwungener wird man sich mit seinem eigenen entwickeln können.

Nachdem die Entscheidung feststand – wie bist du vorgegangen?

Gille: Organisatorisch bin ich einen sehr unkomplizierten Weg gegangen. Ich habe mich nach einem Bloganbieter erkundigt, der kostenlos und vergleichsweise einfach zu bedienen ist. Gelandet bin ich bei Blogspot. Hier arbeitete ich mich ein, indem ich mit dem Bloggen begonnen habe. Meine Seite ist noch nicht endgültig strukturiert, aber das kann ich im Laufe der Arbeit tun und letztlich an das anpassen, was ich will oder brauche.

Ich weiß, dass ich lizenzfreie Bilder und Schriften benutzen muss und zu beidem jeweils Angaben zu machen habe. Bevor ich meinen Blog veröffentlicht habe, habe ich mich um mein Impressum gekümmert, denn soweit ich weiß ist das absolut nötig. Es muss einsehbar sein, wer für den Blog verantwortlich ist.

Alles andere ergibt sich jetzt im Laufe der Machens.

Fabian: Vielen Dank, Gille, für das kleine Interview.

Ich kann allen nur empfehlen, einen Blick auf das Lernstübchen zu werfen. Gille veröffentlicht dort täglich tolles, neues Material. Und manches davon wurde sogar mit dem Worksheet Crafter erstellt. 😉

HIER GEHT ES ZUM LERNSTÜBCHEN

Liebe Grüße,
Fabian